Strafbefehl

Das Strafbefehlsverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren, das eine Hauptverhandlung entbehrlich machen soll. Ein Strafbefehl ist nur bei Vergehen gem. § 12 Abs. 2 StGB zulässig.

Gegen einen Strafbefehl kann innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch beim ausstellenden Gericht eingelegt werden.

Auch wenn Sie die vorgeworfene Tat einräumen, kann dies sinnvoll sein. Der Einspruch kann in solchen Fällen auf die Rechtsfolgen beschränkt werden. Ist beispielsweise eine Geldstrafe gegen Sie verhängt worden, wird zur Bestimmung der Tagessatzhöhe Ihr Einkommen vom Gericht oft nur geschätzt.

Sollte Ihr Einkommen tatsächlich geringer als das geschätzte Einkommen sein, empfiehlt es sich den Einspruch auf die Tagessatzhöhe zu beschränken. In diesem Fall kann das Gericht mit Zustimmung der Verfahrensbeteiligten auch ohne mündliche Verhandlung durch Beschluss entscheiden.